Einstiegsstelle.
Gesucht:
Berufserfahrung mit genau unserem Stack.
Idealerweise in genau unserer Branche.
Am besten ab sofort.
Der Einstieg findet offenbar vorher statt.
Bei Juniorstellen würde ich erwarten, dass ein Teil des Jobs darin besteht, Dinge erst im Job wirklich zu lernen.
Irgendwo müssen die zwei Jahre Erfahrung schließlich anfangen, die in der nächsten Stellenanzeige verlangt werden.
Wenn niemand Anfänger einstellen möchte, wird Berufserfahrung zu einer ziemlich interessanten Zugangsvoraussetzung.
Python, Cloud, Kubernetes, drei Frameworks, Branchenwissen und perfekte Kommunikation können gemeinsam eine Wunschliste sein. Dann sollte sie auch wie eine Wunschliste aussehen. Eine klare Trennung zwischen „brauchen wir wirklich“ und „wäre schön“ macht eine Juniorstelle deutlich verständlicher.
„Es fehlen Fachkräfte“ und „wir möchten niemanden einarbeiten“ können gleichzeitig wahr sein.
Gesucht wird dann nicht unbedingt irgendeine zusätzliche Person, sondern möglichst genau jemand, der dieselbe Aufgabe schon anderswo gemacht hat.
Für Berufseinsteiger fühlt sich ein Mangel an fertigen Fachkräften dadurch nicht automatisch wie ein guter Arbeitsmarkt an.
„Zwei Jahre Berufserfahrung erforderlich“ klingt eindeutig, bis jemand drei Jahre als Werkstudent fast dieselben Aufgaben gemacht hat. Zählt das halb, ganz oder gar nicht? Gerade bei Einstiegsstellen wäre manchmal hilfreicher zu beschreiben, welche Erfahrung wirklich gebraucht wird, statt nur eine Jahreszahl hinzustellen.
Python.
Java.
AWS.
Kubernetes.
Terraform.
CI/CD.
SQL.
React wäre schön.
Wenn alles in derselben Liste steht, fehlt irgendwann die wichtigste Information: Was davon muss jemand am ersten Arbeitstag wirklich können?
„Junior“ und „mindestens drei bis fünf Jahre Berufserfahrung“ sind zwei Anforderungen, die nebeneinander etwas Erklärungsbedarf haben.
Natürlich kann eine Firma jemanden suchen, der schon viel gesehen hat.
Dann beschreibt vielleicht nur der Jobtitel eine andere Stelle als der restliche Text.
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